Die letzte Woche war wirklich emotional, in mir ging viel, viel vor. Eigentlich banale Dinge, wie die nagende Rastlosidgkeit, die mich eigentlich schon seit Jahren plagt, aber jetzt, da ich mit meinem Rucksack losgezogen bin, zwingt sie mich quasi, loszuziehen. Diese "bald machen wir" Kompromisse zählen nicht mehr, icn muss einfach weiter, immer weiter. Mein nächstes Ziel ( worauf ich mich auch unendlich freue ) ist Ucluelet, nördlich von Tofino, an der Westküste der Insel. WOOOOOHOOO!!!
Natürlich war das liebe Geld ein riesen Problem, ich musste sehr mit mir ringen jetzt zu Buchen oder nicht, denn es ist natürlich ein ziemlich kostspieliges Unterfangen, mit public transits da hin zu kommen, dort 6 Nächte im Hostel zu sein und dann wieder bis aufs Festland zurück zu gehen, auch in anbetracht der Tatsache, dass ich im April auch noch das Visum zahlen muss ( 250 CAD). Aber 2,5 Wochen Wyndlows ist eindeutig mehr als genug!!! Hier ist es sehr nett, aber es ist eben einfach abgelegen und naja, die Familie ist auf dauer ziemlich anstrengend. Es ist auch nicht soooo prickelnd zu lange ein "Familieneindringling" zu sein und von vielen nur geduldet zu werden. Ich muss ehrlich sein, ich kann auch nicht sagen dass ich das was die Kids veranstalten toll finde, ich dulde es genau so.
Umsonst zu wohnen fordert echt seinen Preis. Aber ich will nicht klagen, ich hab es gut hier :)definitiv. Wwoofen ist absolut empfehlenswert, es bringt einem doch das ein oder andere ;).
Natürlich beginnt ab jetzt auch die Zeit in der ich wirklich realisiere, dass ich für lange Zeit weg bin von allem Vertrauten, ich realisiere vielleicht langsam dass das hier kein Urlaub ist, sondern mein neues Leben auf unbestimmte Zeit, eine definitiv limitierte Zeit.
Das istwunderschön, aber manchmal wünsche ich doch, ich hätte meine Lieben hier und könnte ihnen alles was mich so begeistert zeigen, meine Begeisterung teilen, andererseits ist es toll, alles zu erleben und alles selbst bestimmen zu können und mit niemandem ausser dem Geldbeutel Kompromisse schließen zu müssen.;)
Was mir ein bisschen Sorgen macht ist eben die Zeit, ich habe dauernd Angst, sie wird mir nicht reichen um all das zu sehen was ich will oder mir vorgenommen habe, das ist schwierig, aber ja :) i am looking forward und ich gehe einfach dort hin wo mich der Wind trägt und so wird es gut sein.
Aber nun auch mal was aus meinem Leben ( ohne geheule ) den wir hatten eimen wundervolle, sonnige, prodiktive Woche auf der Farm, ich sehe aucn nicht mehr aus wie ein kränkliches, kleines, blasses Etwas. Neijn ich habe wieder eine gesunde Sonnenhaut und meine Vitamin D Vorräte bekommen täglich neue Lieferungen. Am Donnerstag war ein riesen Auflauf hier, Chris ein angestellter der Farm hat viele freiwillige Helfer aufgetrieben und wir haben die Felder vorbereitet. Ich muss s hkn sagen, das sind zwar alles echt ( in meinen Augen ) diese leicht belächelnswerten Aushilfshippies, mit sehr jungem revolutionären Geist, die meinen sie drehen die Welt von dem was sie heute auf Grün. Keine Bhs, Pluderhosen, Fahrradfahren und Meditation, tibetische Gebetsfahnen ( wenn dass die katholische Ommas wüssten, wie ihr gutes Gemüse wächst )und über alles die " back to the roots "Wolke.
Nett. Ich hatt viel Zeit zu Diskutieren, Kolköpfe kahlrasieren bietet sich da gut an, haha, und es ist wirklich witzig, sich das alles anzuschauen. Leider fällt es mir immer so schwer, meinen Sarkasmus zu zügeln, wenn ich Hippies begegne, aber sie sind ja meisgems auch gute Mensche und wolle niemandem etwas böses, also genieße ich die "wir ziehen auch bald strickend ins parlament und danach verãndern wir dke Welt, odermlassen uns aucn von Lobbyisten kaufen" Mentalität. Man braucht frisches Gedankengut und selbst wenn es die ist, dass nicht alles was Omma und Oppa gemacht haben doof ist, ist das gut. Farmer sein ist Bodenständig und ja unser Futter wird nicht in der Dose geboren, also ist es sinnvoller Kohlsetzlinge zu horten, als Heinzdosen mit Baked Beans und Kaugummi.
Manche sind einfach nur vor 70 Jahren aufgewachsen und wissen das halt und die Andren studieren erst Anthropologie, aber auch das ist in Ordnung.
Aber auf jeden Fall waren sie nett, Chris lud uns ein bei sich im Haus zu schlafen, welches in Nanaimo Downtown ist und die Mädels zeigten uns Nanaimo und dessen Nightlife, sehr nett, sehr flüssig. Heute morgen wollte ich dafür lieber sterben. ;)
Long Walk - Short Dog ist hier wohl ein sehr bekannter DJ und er macht auch echt tanzbares Zeug, also wurde bis Freitagmorgen 2.30 gefeiert, denn um zwei ist hier auch eigentlich Zapfenstreich ;). Fragt nicht na h den heutigen 6 Stunden Arbeit...die wsren weniger nett.
In dem Sinne, so far.
ich gehe jetzt Wollsocken für dienGabelzinken und ein Mützchdn für meine Müslischüssel stricken und von der grünen Revolution träumen.

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