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Sunday, 12 April 2015

Sweet sunny Days

Nach ein paar bewegten Tagen, kann und will ich euch diese natürlich nicht vorenthalten. So here we go.
Am Mittwochabend tapste ich nichtsahnend und müde vom Arbeiten in meinen geliebten Trailer und naja musste feststellen, dass ich Besuch hatte, nein kein Besuch aus der Heimat, auch kein Eichhörnchen oder so, sondern:

Diese nur bedingt coolen Zeitgenossen heißen "Carpenter Ants" und naja, die machen nicht viel nützliches, sondern futtern für ihr Leben geren Holz. Der gute alte Trailer :(. Aufgrund dieser weinger netten Typen zog ich es also vor eine Nacht auf dem Schlafsofa im Gang der Wyndlows zu campen ( ich hab euch bereits von Ben erzählt...) aber es half nichts, ich wollte nicht mit hunderten von diesen Krabblern im Schlafsack liegen.
Die Nacht überlebte ich sogar ganz gut und erstaunlicherweise war es irgendwie ruhig.
Der Donnerstag war wie ihr ja schon wisst von Arbeit geprägt, sehr sonnig, heiß und produktiv und Abends eben feiern in Nanaimo. Nanaimo ist echt sehr zu empfehlen, auch wenn es irgendwie unscheinbar wirkt, aber das Nachtleben ist echt angenehm. Entspannte, junge und abwechslungsreiche Leute, kleine Bars mit Tanzfläche und super übersichtlich, aber eben nicht langweilig! 
Auch die Mädels mit denen wir unterwegs waren waren einfach typisch kanadisch relaxed, etwas aufgedreht ( aber bei Weitem nicht so abartig wie Amiweiber gerne sind...*vorurteileeheheheh*). Da wir bei Chris nächtigen durften, waren wir also bis nach Barschluss unsere kurze Freiheit geniessen, gegen 2.30 Uhr war dann aber doch Feierabend für uns. Auf uns wartete eine Nacht in einem wunderschönen alten Stadthaus, sowas muss man genießen. Von meinem Sofa hatte ich einen super Blick durch die Fenster auf das Meer. Ich liebe Sonnenaufgänge und deswegen kam ich kaum zum Schlafen in dieser Nacht, da ich ab ca 4 Uhr den Sonnenaufgang über dem Meer, von meinem Kuschelsofa aus beobachten musste. Ich brauche definitiv ein Haus an der Küste, mit dem Wohnzimmer und einer Glasfront nach Osten, auf einer Anhöhe! Ich sehe mich auch schon jetzt dort sitzen, mit einer Tasse Tee, meiner Kuscheldecke, auf einem abgerazten Sofa wie ich der Sonne dabei zusehe den Tag auf eine wunderbar melancholische Art zu beginnen.


Gegen 9.30 musste ich mich dann aber loseisen und es ging mal wieder an die Arbeit, repotten und seeding. 
Gestern, also Samstag bekamen Lea und ich eeeeendlich das Auto ausgeliehen und somit ein Stück Freiheit!
So schnell wie wir in dem Auto waren, konnten wir noch nicht einmal gescheit nach dem Weg zu unsrem Ziel, dem Cable Bay Trail suchen, was auch zur Folge hatte, dass wir uns ziemlich verfuhren. Das störte aber keine! Wir waren winfach endlos happy wieder Auto zu fahren, dabei das Radio aufzudrehen und die Sonne einfach zu genießen. Wir kloppten uns fast ums Lenkrad. :D
Der Cable Bay Trail war ein recht kurzer, gemütlicher Spazierweg, der durch den Wald in Richtung Pazifik führt, angenehm zu laufen und mit einem echten Zuckerchen am Ende. 
Auf dem Heimweg mussten wir unbedingt noch bei Subway einen Zwischemstopp einlegen und uns mit Softdrinks und Fastfood so richtig verwöhnen :D. Wahrscheimlich genossen wir das wirklich nur weil wir genau wussten, dass das in unsrer sehr organic geprägten Family nicht so ankommt :D. ABER ES TAT SOOOOOO GUT! Wir schafften es auch erst wieder gegen Abend am Haus zu sein und die Schlüssel wieder abzugeben ;(.
Der heutige Sonntag war geprägt von langweiligem Dokumentenpapierkram, den Lea und ich noch für das Visum brauchen, das ist echt Wahnsinn. Man muss zwei verschiedene Accounts erstellen, in den einen dies Hochladen, in den anderen das und jenes um dann vom Account A eine Nummer zu erhalten die man in Account B eintragen muss.
NERV. Aber auch das ist jetzt zu 99% erledigt und jetzt heißt es wieder warten.
Zum Abendessen kochten wir heute mal wieder etwas aus der Heimat, die Kanadier wollten doch auch mal Kässpätzle kennenlernen, also machte ich mit den verbliebenen Eiern den Teig und schabte die Dinger ( zum ersten Mal...).Zu meinen Glück musste ich selbst hier improvisieren, denn es gan keine geeigneten Teigschaber oder Holzbrettchen, nach eine  Spätzlepresse braucht man in diesen Breiten und Längengraden auch eher nicht suchen :D. Also schabte ich mit einem Fleischmesser und einem Plastikbrettchen. Bis auf ein paar Mörderbrocken kamen auch ganz ansehnliche Spätzle dabei heraus und wir konnten halbwegs ansehnliche Kässpätzle machen. Was ein bisschrn nerivig ist, ist dass ALLE Milchprodukte, auch Käse nur aus pasteurisierter Milch gemacht werden dürfen, daraus resultiert, dass alles irgendwie gleich schmeckt und Käse alles hat, nur keinen Charakter :(. Aber mit viel Zwiebeln geht auch das :P.











1 comment:

  1. Na, wie hat es denn geschmeckt? Ich meine die Spätzle. Und wie, du hat Käse gegessen? Hab ich was verpasst ;) ? Ich wünsche dir noch viel Spaß da drüben! Melde dich, wenn du vorhast, dich mal wieder in DE blicken zu lassen!
    Grüße, Nici

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